Compiègne 1940, Revanche.
1940: Der zweite Weltkrieg hat gerade angefangen und die Franzosen
sind schon schmählich durch die deutschen Truppen geschlagen. Die Rollen
sind jetzt umgedreht, und Hitler hat Versailles, Compiègne und die feigen
Politiker des ersten Weltkrieges nicht vergessen. Waggon 2419 D erscheint
als das ultimative Symbol einer deutschen Revanche.
Am 21. Juni 1940 arriviert Hitler mit seinem Gefolge und nimmt symbolisch
am Verhandlungstisch Platz, auf dem Stuhl des Marschall Foch. (afb.1,2,3,4,5)
Kurz darauf reist er wieder ab, mit Pauken und Trompeten. (afb.6,7)
Der
erste Teil der Revanche ist abgeschlossen: Waggon 2419 D ist jetzt von von
allen Makeln befreit! (Die
Deutsche Wochenschau, 22-06-1940.
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Einen Tag später, am 22. Juni, unterzeichnet General Charles Huntziger
im Namen der französischen Delegation an demselben Tisch im Beisein von
Generaloberst Wilhelm Keitel der deutschen Sieger einen Waffenstillstandsvertrag.
(afb.8)
Beinah direkt danach wird ein eingreifender Tagesbefehl von Hitler bekannt
gemacht. Der mittlerweile historische Waggon, der Gedenkstein und das Monument,
zu Ehre des französischen Sieges von 1918, müssen nach Berlin gebracht werden,
und das Untergestell des Waggons, die Schienen und die Steine, die den exakten
Platz angeben, müssen vernichtet werden.
In den Tagen danach ist das Museum gesprengt und sind viele französische
Bildelemente demontiert und nach Berlin mitgenommen.
(afb.9,10)
Das Standbild von Marschall Foch bleibt aus Respekt vor
einem grossen Militär stehen. Schliesslich ist das Terrain völlig umgepflügt.
(afb.11)
Am 24n Juni 1940 wird Wagon 2419 D als deutsche Trophäe über die Strasse
in Richtung Berlin gefahren. Die Revanche ist gründlich ausgeführt, wie
es sich für die Sieger der Geschichte geziemt.










